20. Januar 2026

Lange vor dem Wecker wache ich auf. Eigentlich müsste ich müde sein, denn es war spät in der Nacht. Aber erstaunlich klar kommen Gedanken daher. Versuchte ich, sie in diesem Moment aufzuschreiben, zerstörte ich womöglich den weiteren Fluss. Also bemühe ich mich, alles klar zu erfassen und zu sortieren. Eventuell auch zu abstrahieren, nur so weit, dass es nicht beginnt sich aufzulösen.

Wieder einmal sehe ich mich vor analytische Aufgaben gestellt. Auf welches Feld sind wir im Erdengeschehen gefallen, damals, als wir „zur Welt“ kamen? Zufällig und auch nicht-zufällig, also gewollt. Welche äußeren Umstände haben eine Wirkung auf das Steuerrad bekommen?

Was stelle ich später mit gewonnenen Erkenntnissen an?

Gegeben, gesucht, Lösung. In welchem Bereich (der Zahlen) soll ein solcher Ansatz gelten?

Nur ein kleines Wegstück scheint eine Annäherung an die Lösung der ersten Fragen mit einer mathematischen Denkweise parallel laufen zu können. Viel früher als sich die Parallelen im Unendlichen schneiden, springen meine Spinnereien aus dem engen Gleis und treffen auf tatsächlich Er-Fassbares. Möglicherweise sind es nicht nur Spinnereien, denn einer Sternschnuppe gleich leuchtet ein Erkennen auf, welches sicher durch die Zeit und andere Ereignisse eine Prüfung wird bestehen müssen, jetzt aber von Bildern aus dem Rückspiegel mit getragen wird.

Vielleicht ist es eine Erkenntnis an diesem Morgen, ein winziges Teil eines riesigen, unüberschaubaren Geflechtes.

Mich würde noch interessieren, warum sie gerade heute kam?

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