Sonntag. Ich spiele die letzten beiden Gottesdienste, in der Harstad Kirche mit der Bachschen h-moll-Fuge als Postludium, in der Kanebogen Kirche mit Griegs „Svundene dage“. Allerheiligen – man nutzt in Norwegen (auch in der evangelischen Kirche) diesen Tag zur Erinnerung an die Verstorbenen des zurückliegenden Jahres. So haben Edvards „Entschwundene Tage“ ein bisschen doppelten Sinn. Nach dem d-moll am Ende bleibt es doch erst einmal angenehm still.
In verabschiedenden Gesprächen sagt man mir verständnisvolle Worte, aber auch bedauernde darüber, dass ich nun wieder fortziehe.
