Die Fahrt beginnt im leichten Regen. Es geht auf Trondheim zu, und alles sieht etwas (mittel-)europäischer aus. Eine wesentlich dichtere Infrastruktur bestimmt das Erscheinungsbild. Der Straßen- und Wegebau ist aufwendig, es gibt viele Baustellen an der Asphaltdecke, an Brücken und Tunneln. Auch der Fahrstil ist hier schon deutlich anders, die LKW werden spürbar resoluter und raumgreifender gefahren.
Am Nachmittag scheint sehr versöhnlich die Sonne. Nadelgehölz und tief eingeschnittene, schmale Täler erinnern ein wenig an den Harz. – Hin und wieder sieht man noch ein paar Schafe auf den Wiesen. Es bleibt noch eine Stunde für einen Spaziergang mit der sinkenden Sonne. An einem steileren, nun dunklen Hang kehre ich schließlich um und trainiere das Weg-Finden im Finsteren.

